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„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – Entertainment für Hunde

Vor allem lange Bahnfahrten können für Hunde ziemlich aufregend oder langweilig werden. Viele werden dann unruhig, kommen kaum zur Ruhe oder fangen an, zu bellen. Heute gebe ich dir ein paar Tipps, wie du deinen Hund während der Fahrt gut beschäftigen kannst.

Die einfachste Übung kann sein, dass du deinem Hund abwechselnd einfach Befehle aus der Erziehung gibst. Sitz, Platz, Steh. Bekommt er zwischendurch sogar ein Leckerli, ist die Motivation hoch und du hast seine volle Aufmerksamkeit.

Als nächstes kannst du die Schwierigkeit erhöhen. Lass deinen Hund Platz machen und drücke ihm mit deiner Hand sanft auf die Schulter. Liegt er auf der Seite, gib das Signal „Peng“ und belohne deinen Hund. Wenn du diese Übung oft genug wiederholst, musst du deine Hand immer weniger einsetzen. Irgendwann wird dein Hund auf das Signal „Peng“ hören und sich gleich auf die Seite legen.

Besonders beliebt für süße Hundefotos ist der Trick, bei dem der Hund seinen Kopf auf seine Pfoten legt. Am besten führst du den Kopf deines Hundes mit Leckerlis in Richtung Boden. Ein paarmal gemacht, wird er verstehen, was du von ihm willst und von selbst seinen Kopf in Richtung Boden legen. Belohne ihn weiter und etabliere ein Wort – zum Beispiel „Down“ – wenn er seine Pfoten berührt.

Vielleicht schaffst du den folgenden Trick bis zum Zielbahnhof, denn dann könnt ihr euch beide von unserem Zugpersonal verabschieden. Lass deinen Hund sitzen und halte ihm deine Hand hin. Sobald er seine Pfote hebt sagst du „winken“ und belohnst ihn. Wie auch bei „Peng“ kannst du nach und nach weniger deine Hand nutzen. Der Hund wird schnell begreifen, was du von ihm möchtest und wird auf Kommando „winken“.

Diese Übungen machen ganz viel mit deinem Hund. Zum einen lenken sie ihn von einer vermeintlichen Stresssituation ab. Der Hund fokussiert dich, und du gibst ihm Sicherheit, und er hat Spaß dabei. Das stärkt eure Bindung positiv. Zum anderen macht Kopfarbeit sehr müde. Es kann gut sein, dass dein Hund nach 15 Minuten einfach bei „Peng“ liegenbleibt und zufrieden vor sich hinschnarcht. Dann greif doch zu einem Buch. Wenn du auf den Geschmack gekommen bist, empfehle ich dir „Spielekiste für Hunde“ von Kate Kitchenham. Aus fünf Spielzeugen hat die Verhaltensbiologin 50 Spielideen hervorgebracht, die jede Menge Spaß und schlaue Hunde machen.

In unserem Lieblingxxthema „tierisch unterwegs“ bekommst du immer wieder Tipps für das Reisen mit Hund & Co.

Weitere Infos findet ihr hier:

Anika Werner

Anika Werner

Anika genießt das Landleben in Radbruch. Am liebsten erkundet sie mit ihrer Familie und den Hunden Dexter und Didi die Natur oder bestaunt auf Städtetrips Architektur und Geschichte.

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